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Deutschlands gute alte Philosophie-Zeitschrift ist umgezogen

Schräge Philosophie in Schwarzweiß.

Um den 2002 in Freiburg gegründeten Lichtwolf war es zuletzt still und düster geworden. Die „Zeitschrift trotz Philosophie“ hat eine unfreiwillige kreative Pause eingelegt.

Ein Jahr, nachdem er sich als freier Lektor in Ostfriesland niedergelassen hat, meldet sich Timotheus Schneidegger nun als Herausgeber zurück. „Man sieht ja, was ohne Lichtwolf passiert: Rezession, Wahlbetrug im Iran, Kapitalismus kaputt.“ Statt im Breisgau hat die „Zeitschrift trotz Philosophie“ nun ihren Sitz an der Nordseeküste und wird von hier aus im gesamten deutschsprachigen Raum vertrieben. „Fortan laufen hinterm Deich alle Fäden zusammen“, sagt der neue alte Herausgeber. Dass und wie das klappt, beweist die im Juni veröffentlichte Ausgabe Nr. 26.

Lichtwolf Nr. 26 vom Juni 2009 zum Thema Werbung

Wie jede der vierteljährlich erscheinenden Ausgaben behandelt auch das aktuelle Heft ein Titelthema, das die Autoren nicht nur philosophisch, sondern auch satirisch und literarisch behandeln. In diesem Sommer geht es um Werbung, es ist zugleich der erste und einzige Lichtwolf mit bezahlten Anzeigen. Zu den Autoren gehören u.a. Bdolf, Michael Helming, Armin Steigenberger, August Maria Neander und Lino Wirag.

Der Lichtwolf, Deutschlands einzige außer- und antiakademische Philosophie-Zeitschrift, wurde in seinen ersten fünf Jahren noch komplett mit Schreibmaschine getippt. Diese Zeiten sind nach dem Umzug zwar endgültig vorbei. Doch seine altmodische Aufmachung behält der Lichtwolf künftig bei, auch wenn er im äußersten Nordwesten auf Computer und elektronische Kommunikation angewiesen ist. Nicht zuletzt wegen seiner antiquierten Aura genießt der Lichtwolf schließlich einen gewissen Kultstatus. „Unsere Vorbilder“, so Schneidegger, „sind die meinungsstarken Kampfblätter der Kaiserzeit, in denen Autoren wie Kurt Tucholsky und Karl Kraus veröffentlichten.“

Und neben solchen Schreibern, die ihre Feder cum ira et studio führen, werden auch künftig Photographen und Zeichner gesucht, die den streng schwarzweißen Lichtwolf illustrieren. Im September folgt der nächste Lichtwolf, dann zum Thema „Arbeit“.
Die aktuelle Ausgabe Nr. 26 des Lichtwolf zum Thema Werbung kann man im Internet unter www.lichtwolf.de bestellen.

Kontaktinformationen

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Lichtwolf fortan im catware.net Verlag

Lichtwolf - Zeitschrift trotz Philosophie

Wie bereits im Frühjahr angekündigt erscheint der Lichtwolf – Zeitschrift trotz Philosophie – fortan im catware.net Verlag.
Deutschlands einziges nicht-akademisches Philosophie-Magazin wurde 2002 in Freiburg gegründet und erschien seither nahezu ununterbrochen alle drei Monate.
Der Lichtwolf wird seit 2009 wieder vom Mitgründer Timotheus Schneidegger herausgegeben.

Am 22. Juni erscheint Ausgabe Nr. 26, deren Titelthema „Werbung“ lautet. Passenderweise ist es die erste und einzige Lichtwolf-Ausgabe, in der bezahlte Anzeigen erscheinen.
Die Heftgestaltung von Georg Frost lehnt sich stark an das frühere Lichtwolf-Layout an, wurde die Zeitschrift doch in ihren ersten fünf Jahren mit Schreibmaschine abgetippt und mit Zeichnungen illustriert.

Lichtwolf Nr. 26 enthält Beiträge unter anderem von Michael Helming, Armin Steigenberger, Johannes Franzen, Norbert Hildebrand, August Maria Neander, Wolfram Heinrich und vielen weiteren Autoren, die cum ira et studio schreiben.

Der Einzelpreis für das Heft beträgt 5 Euro, ein Jahres-Abonnement kostet innerhalb Deutschlands 19 Euro. Der Lichtwolf ist nicht im herkömmlichen Buchhandel erhältlich, sondern ist nur über das Einkaufszentrum von www.lichtwolf.de zu beziehen.

Weitere Informationen zum Lichtwolf finden Sie online auf www.lichtwolf.de. Direkten Kontakt zum Herausgeber können Sie aufnehmen unter der E-Mail-Adresse schneidegger /@/ lichtwolf /./ de